Taufe verbindet die Konfessionen

Alle christlichen Kirchen taufen mit Wasser im Namen des dreieinigen Gottes. Mit diesem Sakrament nehmen sie die Täuflinge in die Gemeinschaft der Kirche Jesu Christi auf. Die Taufhandlung gilt als Teilhabe an der Sündenvergebung durch den Tod Christi am Kreuz. In der orthodoxen Kirche, wie auch in den Kirchen der westlichen Tradition bitten die Eltern um die Taufe ihrer Kinder zumeist im Säuglingsalter. In der katholischen wie auch in den orthodoxen Kirchen bilden Taufe, , Firmung und Eucharistie die Sakramente der christlichen Initiation. In der evangelischen Kirche bestätigt die Konfirmation die Taufe. Die aus der Reformation hervorgegangenen Täuferkirchen und spätere täuferische Kirchen und Gemeinschaften vollziehen nur die Taufe an mündigen Gläubigen, die selbst um die Taufe bitten. In den evangelischen Kirchen und der römisch-katholischen Kirche wird dem Täufling dreimal Wasser über den Kopf gegossen, in den orthodoxen Kirchen und den meisten Freikirchen gibt es die Tradition der Ganzkörpertaufe.